Freitag, 13. Juli 2018

Wo ist die Zeit nur hin

Aus dem Urlaub rein in den Stress. Momentan hat die Arbeitswoche zwischen 50 und 60 Stunden, einschließlich nähen und Kurse. Ich komme kaum zum Luft schnappen. Aber Teil 2 fehlt ja noch.
Wir hatten in Korfu ein hübsches Domizil. Eine großzügige Ferienwohnung mit zwei Schlafziimmern in einem großen Garten. Gleich nebenan ein Ferienobjekt von TUI. Dort waren nur Engländer. Manchmal haben wir dort im Restaurant gegessen und manchen gemütlichen Abend verbracht. Man gab sich sehr viel Mühe, was wohl dem guten Englisch unserer Tochter geschuldet war. Den Pool haben wir dort auch nutzen können.Überhaupt finde ich gut, dass man dort die Pools der Restaurants und Ferienobjekte kostenlos nutzen kann. Ein schöner Abschluß eines Tages im Pool kam öfter mal vor. Ansonsten haben wir ausgiebig die Insel beguckt, Burgen angeschaut, Strände besucht und gebadet. Die Straßen waren einfach fürchterlich. Eng, kaputt und oft beanspruchten die Müllberge halbe Straßen. Das hat uns überhaupt nicht gefallen. Müllberge an jeder Ecke und keine kleinen. In Korfu-Stadt stank es erbärmlich. Das ist für uns ein Grund, dort nicht noch einmal hin zu fahren.
Wir haben das Schloss von Sissi besucht. Sehr interessant. Als ich auf der Terrasse auf den rest der Familie wartete, strich mir eine Ratte um die Beine. Ehrlich! Man sah überall, dass kein Geld da ist. Armes Land, arme Menschen. Das sieht man eben nur, wenn man ganz individuell dahin fährt. Ich glaube, ich habe wärend der Woche nur ein weiteres deutsches Auto gesehen und ein deutsches Motorrad. Dessen Fahrer machte dort auch Urlaub. Er kam aus dem Norden Deutschlands.



 Samstag haben wir uns auf unseren langen Heimweg gemacht, doch davon ein anderes Mal.

Dienstag, 3. Juli 2018

Der etwas andere Urlaub


Man soll ja heute vorsichtig sein. Deshalb habe ich auch vorher und während des Urlaubs nichts davon geschrieben. Nun sind wir wieder da mit einer Fülle von Eindrücken. Gestartet waren wir am 14.06. in Richtung Süden - mit dem Auto und Ziel Korfu. Für die Hinreise hatten wir nicht viel Zeit, ganze zwei Tage hatten wir eingeplant. Über Passau (da müssen wir noch mal hin), Österreich, Ungarn fuhren wir nach Serbien. Ein schlimmes Unwetter um Belgrad führte uns in die Stadt selber. Beim Stau durch die Stadt hatten wir genügend Zeit uns einen kurzen Überblick zu verschaffen. Da muss ich nicht wieder hin. Es war einfach schlimm, eigentlich das ganze Land, arm, dreckig und wenig einladend. Durch die Verzögerung mussten wir in Serbien auch noch ein Hotel suchen. Katastrophe! Das Einzige, welches wir fanden, sah aus, wie geschlossen, lag an der Autobahn und war .... Wir waren alle froh, als am nächsten Tag das Auto nach da war und wir wieter fahren konnten. Der Weg führte uns dann durch Mazedonien, auch ein armes, aber wesentlich saubereres, sehr schönes Land, quer durch Griechenland bis zum Hafen. Endlich hatten wir die Fähre erreicht, die uns nach Korfu brachte. Sie legte so gegen 20.30 Uhr ab und so konnten wir noch den Sonnenuntergang bestaunen. Auf der Überfahrt habe ich über mein Navi dann noch festgestellt, dass wir nicht in Korfu-Stadt (Mitte der Insel), sondern an der Südspitze landen. Was für ein Schreck! Mussten wir doch von Süden über die ganze Insel nach Norden und das im Finstern. Eine ganz abenteuerliche Fahrt begann, über Schlaglöcher, enge Kurven, noch engere Straßen. Gegen 23.30 Uhr waren wir an unserem Ferienhaus - in der Nähe, denn die Wegbeschreibung war schlichtweg falsch. Zum Glück haben wir unsere Tochter, die fließend englisch spricht und mit den Vermietern ständig telefonierte. So konnten diese uns zum Domizil lotsen. Endlcih war alles gut.
 

Mittwoch, 13. Juni 2018

Neues vom Test (evt.Werbung)



Letzten Samstag haben wir einen Läufer angefangen. Grund für mich, meine Maschine zu testen.
Sie hat einen spezielle Stichplatte (für professionelles Arbeiten) und auch einen solchen Fuß. Vorteil des Fußes ist ganz klar, ich brauch nichts mit 1/4 inch einstellen. In Kombination mit der Stichplatte erhält man ein sehr schönes Stichbild. Der Stoff wird am Anfang nicht gefressen, weil nur ein kleines Löchlein da ist in Fuß und Platte. Es hat alles prima geklappt. Habe Euch auch mal den Bildschirm fotografiert. Der ist wirklich überschaubar strukturiert und zeigt mir, was ich für Einstellungen und Füße nehmen muss oder kann.
Natürlich bin ich noch nicht fertig. Ich versinke in Arbeit und ab morgen bin ich erst mal für kurze Zeit nicht da.

Dienstag, 5. Juni 2018

Neuigkeiten

Erst die Patchworktage in Celle und dann gestern noch ein Marathon hintendran. Man bin ich kaputt. Aber ich muss sie Euch zeigen, meine Neue. Nicht ganz neu, denn das Maschinchen wohnt schon seit fast genau zwei Jahren bei mir. Sie hat ein neues "Untergestell". Der Tisch, der wird jetzt umfunktioniert für die Strickmaschine. Zuschneiden muss ich jetzt, ja wo nur? Aber das ist alles Wurscht. Ich hab ja sie und hoffe, wir kommen schnell miteinander zurecht. Dann schwebe ich auf Wolke 7, so fühlt sich die Bedienung schon an.
Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Ein neues Buch (Werbung)

Kürzlich kam eine Bekannte mit neuen Büchern aus den USA. Sie haben sich alle mit dem Thema Jelly-Rolls beschäftigt. Mir gefallen klar strukturierte Quilts, also habe ich mich schlau gemacht und ein paar sind in den Einkaufskorb gewandert. Unter anderem kam dieses Buch dazu. Es ist vom Stiebner Verlag (Werbung also nicht ausgeschlossen).
Als Patchworkerin sammelt man ja Unmengen von Stoffen, nur um dann fest zu stellen, es fehlt schon wieder der passende Stoff für das neue Projekt. So ist es dann natürlich wunderbar, wenn man alle Stoffe einer Serie oder ganz viele zueinander passende Stoffe verwenden kann. Auf die Idee der Jelly Rolls kam die Firma Moda. Sie packte 40 Stoffe, in Streifen von 2 ¼“ geschnitten über die gesamte Stoffbreite, zusammen. So entstand die Jelly Roll.

In dem Buch, dass ich Euch heute vorstelle, wurden 15 Quilts aus diesen Rolls entworfen. Ihre Herstellung wird gut beschrieben. Bilder geben bei jedem Arbeitsschritt Hilfe und Unterstützung. Ganz ausführlich wird auch der Anfänger bei seinen ersten Schritten für einen großen Quilt begleitet. So kann man jedes Quilttop in zwei Tagen nähen. Sehr schön finde ich auch, dass man seinen Quilt in „Inch“ näht. In meinen Kursen habe ich immer wieder mit den Berührungsängsten bei den englischen Maßen zu tun. Hier kann man es üben und verliert ganz schnell die Angst davor.

Natürlich habe ich auch einen Favoriten in diesem Buch. Es ist der Quilt auf dem Cover. Er ist schon etwas schwieriger. Aber man kann sich ja von vorne nach hinten an ihn herantasten. Für mich kommt er schon mal auf die Wunschliste für Quilts.

Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann schnell das Buch auf die Wunschliste. So könnt Ihr über die freien Tage auch ohne meine Hilfe einen tollen Quilt nähen, wenn Ihr denn eine Jelly Roll parat habt, einen guten Stoffladen in der Nähe oder ein gut gefülltes Stoffregal Euer Eigen nennt. Vielen Dank an den verlag, der mir das Buch zur Verfügung stellte. Ich denke, es ist wichtig, auch mal eine Rezension zu lesen, bevor man ein Buch kauft. Ganz besonders trifft das dann zu, wenn man im Internet kauft.
https://www.stiebner.com/files/9783830709800_download.jpg

Montag, 28. Mai 2018

Gilde-Nähtag Nr. 2

Die neue DSGVO macht es besonders Vereinen nicht leicht. Ich weiß gar nicht, wie ich manche Sachen händeln soll. Endlich kommen wir zusammen, endlich können wir schnell kommunizieren und nun das... So kann ich Euch heute nur diese wunderschöne Torte zeigen, die ein Gildemitglied für uns mit gebracht hat zu unserem Nähtreffen Nr.2 in Schkeuditz. Das "Träumchen" hat ihre Tochter gemacht. Wir haben es uns schmecken lassen, haben natürlich genäht und wie ich hoffe, einiges Neues gelernt. Mädels, es hat Spaß gemacht und ich freue mich, dass wir uns schon bald wieder sehen.
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Und nicht vergessen: Am Wochenende sind die Patchworktage in Celle!

Mittwoch, 23. Mai 2018

Etwas fertig

gestern habe ich wieder an Renates Decke gequiltet und nun ist sie fertig. Das Binding macht sie selber. Ist hübsch geworden. Jetzt hab ich noch zwei solche Läufer liegen, einen langen und einen, welcher fast so aussieht. Nun hab ich aber keine Lust mehr, sie zu quilten. Jetzt ist erst eimal anderes dran.

Auch meine Pfingstspinnerei ist fertig. Ich hatte mein Michi mitgenommen auf den Zeltplatz. Jetzt wartet es auf einen zweiten Knäul und dann wird gewebt.