Freitag, 20. Juli 2018

Frühling oder Sommer?

Auf alle Fälle decke des Teil beides ab. So um Ostern habe ich ihn genäht. Dann kam immer was dazwischen. Quilten wollte ich ihn auf der neuen Janome. Heute ist er nun fertig geworden. Den Abend werde ich das Binding annähen.
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Mittwoch, 18. Juli 2018

Die Janome MC 6700P (Werbung/Test)


Oft werde ich bei der Maschinenwahl gefragt: „Was können Sie mir für eine Maschine empfehlen?“ Dann kommt auch prompt von mir die Gegenfrage: “Was brauchen Sie und was wäre so ein Wunsch?“
Es ist wirklich sehr schwer, genau die Richtige zu finden. Es gibt Maschinen, die sollten nicht so schwer sein, weil sie mit zu den Kursen geschleppt werden. Dafür verzichtet man dann auf den Komfort und manchmal auch auf Leistung. Und dann sind da die Maschinen, die die Wünsche größtmöglich abdecken. Mit der Auswahl dieser Maschinen muss man sich also in Ruhe beschäftigen.  
 Da ich nun nicht über so einen riesigen Maschinenpark und schon gar nicht der neusten Maschinen verfüge, war es mir eine Freude, eine dieser Wunschmaschinen zu testen. 

 Sie hat so einige Dinge, die man auf einer Wunschliste findet (hier eine Auswahl):

  •         Großer Durchgang
  •         Sehr gute Beleuchtung
  •          Automatischer Fadenabschneider
  •          Nadelstoppposition
  •          Regulierung der Geschwindigkeit (Schneckentaste)
  •          Lieblingssticheinstellung
  •          Automatischer Abschalttimer
  •          Starker Motor
  •          Ruhiger Lauf
  •          Viel Zubehör
  •          Obertransport
  •          Viele Zierstiche
  •           Viele Knopflöcher 
  •            Programmieren von Musterkombinationen und Monogrammen

Das sind auch die Dinge, auf die ich bei meinen eigenen Maschinen viel Wert lege.
Wichtig ist für mich auch, dass ich die Maschine fast intuitiv bedienen kann. Ich schaue nur im Notfall in die Bedienungsanleitung. Sicher muss man die Beschreibung am Anfang durchsehen, aber die einfachen Dinge müssen sich alle von selber ergeben.

So ist es nun bei der Janome MC 6700 P. Sie hat das alles und ein wenig mehr. Im Laufe des Tests habe ich sie bei meinen Näharbeiten ausführlich ausprobiert.
So habe ich Patchworkdecken genäht und gequiltet. Dazu wurden verschiedene Füßchen genommen. Verwendet habe ich den Patchworkfuß „O“, den Obertransportfuß oder den Fuß für das freie Quilten. Als Ergänzung zu den vorhandenen Füßchen habe ich hier das Ergänzungsset mit dem Rulerfuß verwendet. Damit bekommt man mit etwas Übung schöne gerade oder geschwungene Linien.

Bei den Taschen habe ich es mal mit etwas dickeren Stoffen und Leder probiert. So kamen ganz schnell mal zwei Lagen Leder, Thermolam und zwei Lagen Stoff aufeinander. Das ging ganz problemlos. Gefehlt hat mir an dieser Stelle der schmale Obertransportfuß. Diesen würde ich jedem empfehlen, der diese Maschine kauft.

Ich habe auch bei meinen Taschen einen Reißverschluss eingenäht. Das Füßchen dazu ist etwas anders, deshalb habe ich ausnahmsweise in die Bedienungsanleitung geschaut. Ich weiß nicht, aber die Leute, die dieses Heft geschrieben haben, kennen wohl nur Reißverschlüsse in Hosen. Eine Beschreibung, wie man diese in eine Hose oder Rock einnäht, ist mir noch nicht untergekommen. Das finde ich ein wenig deplatziert. Eine einfache Beschreibung für einen normalen Reißverschluss wäre vollkommen ausreichend und nicht so verwirrend.
Also habe ich bei der letzten Tasche wieder intuitiv gearbeitet und die Nase nicht in das Heft gesteckt. Beim Nähen einer Reisetasche wollte ich noch einmal alles probieren, was ich so brauche. Der starke Motor brachte mich auch über die dicksten Stellen (2 mal Soft & Stable, 1 mal Gurtband, 8 Lagen Stoff). Auch die Reißverschlüsse waren kein Problem. Auf einer Tasche habe ich ein Stickmuster „handmade“ aufgestickt. Bei einer Füßchenbreite von 9mm kein Problem.  

Auch ganz zarte und dünne Stoffe kamen unter die Nadel. Manch einem sagt Pojagi etwas. Ich habe es mit Seide Pongèe 09 ausprobiert. Klappt. Mit einer entsprechend dünnen Nadel z.B. auch einer Microtex geht es ganz wunderbar.
Solche Projekte brauchen ja doch einige Zeit. So habe ich dann nicht ganz so viel geschafft. Ein kleines Projekt habe ich noch gemacht, um die Zierstiche zu zeigen. Sie sind wirklich schön und anders als bei manch einer anderen Maschine, musste ich nichts an der Fadenspannung regulieren. 

Das ist nun mein vorläufig abschließender Testbericht. So ein paar Sachen sind noch nicht fertig. Aber auch diese Aufgaben wird sie mit Bravour meistern Davon bin ich überzeugt.
Mein Fazit:
Eine wirklich gute Maschine, leistungsstark, mit viel Zubehör, welche ich gerne empfehlen werde. Das Preis/Leistungsverhältnis ist sehr gut. Für Patchworker und Quilter würde ich den zusätzlichen Kauf des schmalen Obertransportfußes empfehlen.
Ich möchte mich bei der Firma Diermeier in Cham ganz herzlich dafür bedanken, die Maschine testen zu dürfen. 

Montag, 16. Juli 2018

Eine Neue (mit Werbung)

Es ist schon ein paar Tage her, da habe ich auf meiner Testmaschine dieses Deckchen genäht. Dabei habe ich eine zusätzliche Stichplatte (im Lieferumfang enthalten) und eine spezielles Füßchen für das professionelle Nähen benutzt. Das Füßchen hat keine Anschlagkante, aber trotzdem konnte ich damit wunderbar die 1/4 Zoll-Nahtzugabe einhalten. Zum Quilten habe ich sie auf meinen neuen Rahmen gelegt, so zusagen zum Üben. Ich muss auch noch viel Üben. Auf meiner Tischversion hätte ich es besser hin bekommen. Nun ja, das wäre auch komisch, wenn es gleich gehen würde, wie ich mir das wünsche. Wenn man nicht so genau schaut, ist sie hübsch.

Bild könnte enthalten: InnenbereichKein automatischer Alternativtext verfügbar.

Freitag, 13. Juli 2018

Wo ist die Zeit nur hin

Aus dem Urlaub rein in den Stress. Momentan hat die Arbeitswoche zwischen 50 und 60 Stunden, einschließlich nähen und Kurse. Ich komme kaum zum Luft schnappen. Aber Teil 2 fehlt ja noch.
Wir hatten in Korfu ein hübsches Domizil. Eine großzügige Ferienwohnung mit zwei Schlafziimmern in einem großen Garten. Gleich nebenan ein Ferienobjekt von TUI. Dort waren nur Engländer. Manchmal haben wir dort im Restaurant gegessen und manchen gemütlichen Abend verbracht. Man gab sich sehr viel Mühe, was wohl dem guten Englisch unserer Tochter geschuldet war. Den Pool haben wir dort auch nutzen können.Überhaupt finde ich gut, dass man dort die Pools der Restaurants und Ferienobjekte kostenlos nutzen kann. Ein schöner Abschluß eines Tages im Pool kam öfter mal vor. Ansonsten haben wir ausgiebig die Insel beguckt, Burgen angeschaut, Strände besucht und gebadet. Die Straßen waren einfach fürchterlich. Eng, kaputt und oft beanspruchten die Müllberge halbe Straßen. Das hat uns überhaupt nicht gefallen. Müllberge an jeder Ecke und keine kleinen. In Korfu-Stadt stank es erbärmlich. Das ist für uns ein Grund, dort nicht noch einmal hin zu fahren.
Wir haben das Schloss von Sissi besucht. Sehr interessant. Als ich auf der Terrasse auf den rest der Familie wartete, strich mir eine Ratte um die Beine. Ehrlich! Man sah überall, dass kein Geld da ist. Armes Land, arme Menschen. Das sieht man eben nur, wenn man ganz individuell dahin fährt. Ich glaube, ich habe wärend der Woche nur ein weiteres deutsches Auto gesehen und ein deutsches Motorrad. Dessen Fahrer machte dort auch Urlaub. Er kam aus dem Norden Deutschlands.



 Samstag haben wir uns auf unseren langen Heimweg gemacht, doch davon ein anderes Mal.

Dienstag, 3. Juli 2018

Der etwas andere Urlaub


Man soll ja heute vorsichtig sein. Deshalb habe ich auch vorher und während des Urlaubs nichts davon geschrieben. Nun sind wir wieder da mit einer Fülle von Eindrücken. Gestartet waren wir am 14.06. in Richtung Süden - mit dem Auto und Ziel Korfu. Für die Hinreise hatten wir nicht viel Zeit, ganze zwei Tage hatten wir eingeplant. Über Passau (da müssen wir noch mal hin), Österreich, Ungarn fuhren wir nach Serbien. Ein schlimmes Unwetter um Belgrad führte uns in die Stadt selber. Beim Stau durch die Stadt hatten wir genügend Zeit uns einen kurzen Überblick zu verschaffen. Da muss ich nicht wieder hin. Es war einfach schlimm, eigentlich das ganze Land, arm, dreckig und wenig einladend. Durch die Verzögerung mussten wir in Serbien auch noch ein Hotel suchen. Katastrophe! Das Einzige, welches wir fanden, sah aus, wie geschlossen, lag an der Autobahn und war .... Wir waren alle froh, als am nächsten Tag das Auto nach da war und wir wieter fahren konnten. Der Weg führte uns dann durch Mazedonien, auch ein armes, aber wesentlich saubereres, sehr schönes Land, quer durch Griechenland bis zum Hafen. Endlich hatten wir die Fähre erreicht, die uns nach Korfu brachte. Sie legte so gegen 20.30 Uhr ab und so konnten wir noch den Sonnenuntergang bestaunen. Auf der Überfahrt habe ich über mein Navi dann noch festgestellt, dass wir nicht in Korfu-Stadt (Mitte der Insel), sondern an der Südspitze landen. Was für ein Schreck! Mussten wir doch von Süden über die ganze Insel nach Norden und das im Finstern. Eine ganz abenteuerliche Fahrt begann, über Schlaglöcher, enge Kurven, noch engere Straßen. Gegen 23.30 Uhr waren wir an unserem Ferienhaus - in der Nähe, denn die Wegbeschreibung war schlichtweg falsch. Zum Glück haben wir unsere Tochter, die fließend englisch spricht und mit den Vermietern ständig telefonierte. So konnten diese uns zum Domizil lotsen. Endlcih war alles gut.
 

Mittwoch, 13. Juni 2018

Neues vom Test (evt.Werbung)



Letzten Samstag haben wir einen Läufer angefangen. Grund für mich, meine Maschine zu testen.
Sie hat einen spezielle Stichplatte (für professionelles Arbeiten) und auch einen solchen Fuß. Vorteil des Fußes ist ganz klar, ich brauch nichts mit 1/4 inch einstellen. In Kombination mit der Stichplatte erhält man ein sehr schönes Stichbild. Der Stoff wird am Anfang nicht gefressen, weil nur ein kleines Löchlein da ist in Fuß und Platte. Es hat alles prima geklappt. Habe Euch auch mal den Bildschirm fotografiert. Der ist wirklich überschaubar strukturiert und zeigt mir, was ich für Einstellungen und Füße nehmen muss oder kann.
Natürlich bin ich noch nicht fertig. Ich versinke in Arbeit und ab morgen bin ich erst mal für kurze Zeit nicht da.

Dienstag, 5. Juni 2018

Neuigkeiten

Erst die Patchworktage in Celle und dann gestern noch ein Marathon hintendran. Man bin ich kaputt. Aber ich muss sie Euch zeigen, meine Neue. Nicht ganz neu, denn das Maschinchen wohnt schon seit fast genau zwei Jahren bei mir. Sie hat ein neues "Untergestell". Der Tisch, der wird jetzt umfunktioniert für die Strickmaschine. Zuschneiden muss ich jetzt, ja wo nur? Aber das ist alles Wurscht. Ich hab ja sie und hoffe, wir kommen schnell miteinander zurecht. Dann schwebe ich auf Wolke 7, so fühlt sich die Bedienung schon an.
Kein automatischer Alternativtext verfügbar.